Ruppersdorf

Blick zum Kottmar (583m)
Die Ev.-Luth. Kirche
Kita "Storchennest"

Im Jahre 1150 wird in kirchlichen Unterlagen eine Siedlung der dünn bewohnten Oberlausitz erstmals mit dem Namen Ruppersdorf genannt (aus kirchlichen Unterlagen).
Für den Namen "Ruppersdorf" und damit die Entstehung des Ortes gibt es verschiedene Erklärungen, die jedoch mehr oder weniger wahrscheinlich sind:

  • Es wäre möglich, daß die jedenfalls uralte Kapelle, die erst später zu einer größeren Kirche umgebaut wurde, dem heiligen Ruprecht geweiht wurde.
  • Nach „Wuttke, Sächsische Volkskunde” soll auch eine sagenhafte Persönlichkeit mit dem Namen Ruprecht auf dem nahen Hutberg ihr Wesen getrieben haben.
  • Am naheliegendsten ist folgender Gedanke: Der Führer der ersten Ansiedlungsgruppe hieß Ruppert, davon der Name Rupper(t)sdorf. (Aus Ortschronik 1938 von Pfarrer Gerhard Bemmann)

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte am 15. Mai 1324.
Die Urkunde dazu liegt im Staatlichen Zentralarchiv Prag. (aus REGESTA BOHEMIAE ET MORAVIAE von Josephi Emmler Pragae 1890, Seite 385, Nr.987)

Sehenswürdigkeiten in Ruppersdorf

- Kirche Ruppersdorf mit dem ältesten Geläut der Oberlausitz
- Niederes Schloss (ehemaliges Wasserschloss) mit Schlossteich
- Oberes Schloss
- zahlreiche Umgebindehäuser im einmaligen Baustil
- Eisenbahnviadukt

In Ruppersdorf befindet sich die Grundschule C.W. Arldt und die Kindertagesstätte "Storchennest".

Seit 1994 ist Ruppersdorf ein Ortsteil der Stadt Herrnhut.
Ebenfalls wurden Ninive und Schwan zu Ortsteilen Herrnhuts.

Weitere Informationen zu Ruppersdorf bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ruppersdorf/O.L.